Wieso sieht der Keks so schön aus?


Backen mit Kindern - Kekse, Kuchen und Torten von Horst dem Specht

So toll werden meine Kekse auch nicht immer ... Kennt ihr das? Ihr seht ein Foto von einem Keks – oder von einem anderen Gericht. Ihr backt oder kocht es nach. Und dann sieht es gar nicht so schön aus wie auf dem Foto. Da könnt ihr (meist) nichts dafür. Für viele Fotos, die ihr in Zeitschriften und Büchern seht, wenden die Fotografen Tricks an. Manchmal machen sie ganz komische Sachen. Die Schaumkrone auf dem Bier ist dann gar kein echter Schaum. Sondern Rasierschaum. Weil Rasierschaum länger hält als echter Schaum. Oder das Team des Fotografen bemalt das Gebäck mit Wasserfarbe, damit die Farben besser leuchten. Ich habe das auch schon ausprobiert. Das sieht sehr bunt aus. 

 

Beim echten Backen klappt nicht immer alles. Manchmal gucke ich in den Ofen und die Kekse  zerlaufen. Oder verbrennen! Menno, grummele und ärgere ich mich dann ...



Das kann viele Gründe haben. Zum Beispiel das Ei. Ist zu viel Ei drin = Matsch. Ist zu wenig Ei drin = trocken und hart. Kein Ei gleicht dem anderen. Ich backe alle Kekse mit Eiern der Größe M. Aber ein Huhn ist ja keine Maschine und legt immer genau gleich groß und gleich schwere Eier.

 

Ein S-Ei wiegt weniger als 53 Gramm

Ein M-Ei wiegt zwischen 53 und 63 Gramm.

Ein L-Ei wiegt mehr als 63 Gramm und bis zu 73 Gramm.

 

S, M und L kennt ihr bestimmt von euren T-Shirts? S heißt small (klein), M bedeutet middle (mittel) und L large (groß). Für den Keks heißt das: Ein M-Ei kann schon mal mehr wiegen als ein anderes M-Ei. Wenn das M-Ei etwa 62 Gramm wiegt, dann ist es ja fast schon ein großes L-Ei. Und der Teig kann schneller kleben und im Backofen schneller verbrennen.

 

Tipp: Wenn ihr merkt, dass euer Keks-Teig zu doll klebt oder zu flüssig ist, gebt ihr besser noch 1 bis 2 Esslöffel Mehl in die Schüssel. Die Stärke im Mehl bindet Feuchtigkeit.